Montag, 19. September 2016

Langsam...

Den Urlaub langsam angehen lasen, so hieß heute der Plan. 
Trotzdem ist Sascha heute bereits um 7:27 Uhr Laufen gegangen. Ich habe einfach weiter geschlummert und fast sein Klopfen an der Zimmertür überhört. 

Der Frühstücksraum war brechend voll und die älteren Herrschaften sehr anstrengend. NEIN, der Automat kann nicht meinen Kaffee und d as heiße Wasser für die alte englische Dame, die eigentlich hinter mir stand, gleichzeitig ausspucken. Auch wenn sie ihre Teetasse über meinen Arm greifend unter den Wasserknopf neben meine Tasse quetscht.
Erwähnte ich schon, dass wir uns fest in britischer Hand befinden?

Dann machen wir uns auf den Weg, einen großen Supermark zu finden. Zwar gibt es unten in Son Bou einen kleinen, in dem wir gestern die erste Ration Wasser gekauft haben, aber wir brauchen ja auch Duschgel - haben wir absichtlich nicht mitgenommen - und mehr Wasser. 
Im nächst größeren Ort, Alaior, wird es sicher einen geben. Weit gefehlt, wir finden keinen. Wo gehen die bloß einkaufen?
Dafür hat der Ort schöne, fürs Auto ganz schön enge Gassen. Gefällt uns. Der Ort sieht hübsch aus, soll eine schöne Altstadt haben und wird sicher von uns demnächst eingehender erkundet.

Unterwegs ein beschilderten Fotostopp. Aber wofür? Soll ich die Strasse fotografieren? Ach nein, hierdrum gehts



Weiter nach Ferreries, das gibt's sicher Supermarkt.
Direkt am Strassenrand ein Fabrikverkauf für Schuhe!!! Hier bin ich richtig....Menorca ist tatsächlich bekannt für Schuh und Lederfabrikation - sagt Herr Baedeker - aber der Schatz fährt einfach weiter 😢😤.
Auch hier kein Supermarkt, ja sag mal...

Dann ein riesen Hinweisschild für einen altbekannten Discounter, nein nicht Aldi, Lidl. Aber erst in der nächsten "Stadt". Bevor wir dort ankommen, finden wir doch noch einen Anderen, der ist wirklich gut, hier gibt's einfach alles und wir decken uns ein. Ab zurück zum Hotel, wir wollen doch noch an den Pool, nen ruhigen machen.

Ruhig wird's auch aber nicht am Pool. Im Hotel angekommen wollen wir nur kurz auf dem Bett die Beine ausstrecken. Und dann erwischt es uns...das menoquinische Sandmännchen ist klein aber sehr aggressiv. Fühlt es sich bedroht, streut es dir zur Abwehr einen ganzen Sack voll Schlaf in die Augen. Dieser ist so aggressiv, dass sich die Augen in kürzester Zeit fest verschließen und man ins Traumland katapultiert wird. Chancenlos. Und das sieht dann so aus:




Erst um 16:30 Uhr lässt die Wirkung wieder nach. Wie lange das Koma angehalten hat weiß ich nicht. Jetzt ist es zu spät für eincremen in die Badehose werfen und zum Pool zu gehen.  Aber unseren Cafe und die Fanta Limon an der Poolbar geben wir uns trotzdem.

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